Es ist fast elf, die Wäsche ruft!
Also nach oben rauf gestuft.
Hier herrscht ein monotones Brummen,
vom Trockner und vom Schleudergang.
Plötzlich erscheint dazu ein Summen,
sowie ein Blim mit hellem Klang.
Drum schau ich nach woher es kommt.
und wer da etwas von mir will.
Ich lese auf dem Handy prompt,
es sei Advent, die Zeit wird still.
Noch während meines Wäschefalten,
muss ich ein wenig innehalten
um mir darüber klar zu werden,
was es für mich hier bringt auf Erden,
zu denken an die stille Zeit,
was sie noch hält für mich bereit?
Heut sind`s dann wohl die kleinen Dinge
mit denen ich die Zeit verbringe.
Dazu die Freunde, die verblieben
und Die, die mich ein wenig lieben.
Es sind die Gesten die da sind
und die man einfach mal so nimmt,
ohne dabei auch nur zu denken,
dass sie mir damit etwas schenken,
was mehr ist, als mal eben so.
Daran zu denken das macht mich froh.
Was dann schon was Besondres ist,
denn oft denk ich halt „alles ist Mist“.
Da gibt es einfach mal Gebäck
oder für den Abend eine Suppe
man gibt das mit, so als Gepäck,
Mein Dankeschön hier in die Gruppe
Aber auch weit darüber hinaus,
kann ich doch wirklich dankbar sein.
Oft dachte ich, jetzt ist es aus,
doch stets kam wieder Sonnenschein.
Ein Gruß, wie dieser zum Advent,
ein Zeichen von einem Gedanken.
Ich falte weiter an dem Hemd
und nochmals möchte ich mich bedanken.
© HJB 2019
Gedanken in der Adventszeit!
Auf "Alle-Jahre-Wieder"-Rituale verzichten, wenn sie stressen, und sich auf das Wesentliche konzentrieren.
So der Ratschlag eines dieser dreimal klugen Köpfe.
Doch will der Alltag bewältigt sein. Und so braucht man seine Zeit, bis man zum Sinn dieser Festtage kommt.
Und manchmal braucht man einen kleinen Wink mit dem Zaunpfahl.